FGA XC-Stamm

xc_stamm_2016_11Am 25. November sind zehn Piloten die Einladung von Melchior gefolgt. Nach einem leckeren Abendessen im Restaurant des Casinos Herisau, widmeten wir uns dem interessanten Thema „Beschleunigte Seitenklapper“. Spannend waren die verschiedenen Statements der ganz unterschiedlichen Piloten. Wir hatten  vom „Jungen Wilden“ mit Akroerfahrung bis zum „Erfahrenen Streckenjäger“ alles am Tisch. Dementsprechend waren auch die Erfahrungen und der Umgang mit Klappern ganz unterschiedlich. Melchior führte mit Videos und Powerpoint gekonnt durch den Abend und beendete den Stamm auch termingerecht. Ich denke ich spreche im Namen von allen Anwesenden, wenn ich sage, dass der Abend sehr gelungen und sehr anregend war.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste Ausgabe.

Gruss Dani Graf

Info zum 1. XC Stamm

Liebe FGA Pilotinnen und Piloten

Der Start ist harzig

Clubmeisterschaft 2016

Wie Ihr sicher wisst, hat der FGA Stammtisch im Café Gschwend (St.Gallen) bereits eine lange Tradition und ich wage zu behaupten, dass dieser Stammtisch für die gelegentlichen Besucher eine schöne Abwechslung und für die regelmässigen Besucher eine beliebte Möglichkeit bietet, sich mit gleichgesinnten Pilotinnen und Piloten zu treffen und einen gemütlichen und unterhaltsamen Mittagstisch zu geniessen. Schon viele Flugpläne und gemeinsame Ausflüge wurden dort ausgeheckt und ich denke, dass durchaus auch Impulse für die FGA von diesem Stammtisch ausgehen – z. B. unser aktueller Whatsap-Chat, den Dani Graf administriert, und der nun in der FGA auch für das Initiieren von gemeinsamen Streckenflügen rege genutzt wird. Nicht zuletzt aber haben wir es am FGA-Stammtisch im Gschwend auch lustig zusammen und sind uns über die Jahre als FGA’ler näher gekommen!
Der XC-Stamm funktioniert etwas anders, aber auch von ihm verspreche ich mir positive Impulse für die Piloten und die FGA. Der XC-Stamm wird kein Club im Club sein, sondern er soll Bestandteil der FGA Aktivitäten sein! Deshalb war es mir auch wichtig, den Vorstand von meiner Idee zu erzählen und die Unterstützung des Vorstandes zu bekommen. Nun, was sind unsere Vorstellungen?

Wir bieten einen monatlichen Anlass. Jeder Anlass setzt sich zusammen aus einem geselligen und informativen Teil.
Die Teilnehmer sollen sich einbringen können und zukünftig das Programm mitgestalten können (d.h. ich mache jetzt mal den Anfang, aber die Entwicklung ist flexibel).
Die Veranstaltungen finden von September bis März/April statt, also ausserhalb der Hauptsaison.
Die Veranstaltungsorte sollen variieren – ich denke mal so im Dreieck „Appenzell – St.Gallen-Gossau“. Es darf auch in privaten Räumlichkeiten stattfinden (kommt aber ein bisschen auf die Telnehmerzahl an).

Der Ablauf wird ungefähr so aussehen

  • allenfalls ab 18:00 Uhr gemeinsames Abendessen (wenn dazu Möglichkeit besteht)
  • ab 19:00 Uhr lockeres Zusammensein (sagen wir mal „Stammtisch“)
  • ca. 19:45 – 20:30 Programm (Je nach Thema und Umfang auch kürzer oder länger)
  • ab 20:30 Uhr wieder Stammtischbetrieb

Die Ziele dieser Veranstaltungsreihe sind, wie der Name es schon sagt, natürlich auf das XC-Fliegen ausgerichtet. Das heisst aber nicht, dass nur XC-Pilotinnen und Piloten angesprochen werden sollen. Natürlich aber wird vorausgesetzt, dass der jeweilige „Programmteil“ nicht einer weiteren Runde geopfert werden soll, d.h. ein bisschen Interesse der Teilnehmenden am Programm ist sicher wünschenswert. Zudem ist der Anlass offen auch für Nichtmitglieder und eignet sich dazu, einen bekannten Piloten/Pilotin mitzunehmen. Es wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben! Anlässe, wie der „Geräte-Infotag“, den Dani Graf im Frühjahr 2016 durchführte, sollen in den Veranstaltungsreigen des XC-Stammes integriert werden – vermutlich aber dann nicht am Abend, sondern wie bisher an einem kalt/feuchten Samstag 🙂
Die FGA ist ein lässiger Club und wir haben ein schönes Grüppchen von XC-begeisterten Piloten. Die FGA hat mit Thomas Klingler sogar den Sieger der Sportklasse 2015 in ihren Reihen. Es wäre mein Wunsch, dass der XC-Stamm etwas dazu beitragen kann, uns in der FGA als Team weiterzubringen und damit für die Saison 2017 und die folgenden positive Impulse auszulösen. Ich bin überzeugt, dass das XC-Fliegen eine der schönsten Seiten des Gleitschirmfliegens darstellt und würde mich freuen, wenn viele Pilotinnen und Piloten den XC-Stamm als eine Gelegenheit wahrnehmen, sich ausserhalb der Hauptsaison mit dem Thema auseinanderzusetzen und untereinander die Freundschaften zu vertiefen.

Proto von dem letzten Vorstandstreffen..

…ist #online. Als #Gast dabei war Melch Lindenstruth, welcher #Vorschläge zur #Förderung des #Streckenfliegens für #FGA #Mitglieder zur #Diskussion unterbreitete. Das #Protokoll ist ganze acht #Seiten lang und man findet es unter https://www.fga.ch/mitglieder/. Wer seinen #Login nicht mehr zur #Hand hat, kann dieses über das Kontaktformular anfordern.

Flüchtlingswelle in Wasserauen..?


Zugegeben, die Überschrift ist reisserisch. Im verlinkten Zeitungsbericht von letzter Woche handelt sich nicht um die Meinung des Clubs, sondern um eine Ansicht  & Sorge einzelner Piloten.

Die Landebedingungen in Wasserauen haben sich nicht verschlechtert. Die Parkfläche hat sich einfach um die Fläche des ehemaligen Kieswerkes vergrössert, welcher schon immer nicht zum landen geeignet war 😉.

Gästeansturm an der Ebenalpbahn

Liebe FGA’ler, Gleitschirm- & Deltapiloten

Mario Koller Koller von der Ebenalpbahn ist mit einer Bitte an mich herangetreten, die ich euch weiterleiten möchte. Eigentlich ist es etwas selbstverständliches. Ich bitte euch, euch daran zu halten.

Liebe Grüsse Rosi


Liebe Rosi
Im Juli und August dieses Jahres durften wir schon etliche Tage mit sehr grossem Gästeaufkommen bewältigen. Dies ist einerseits auf die grosse, internationale Medienpräsenz des Äscher zurückzuführen, andererseits ist auch das Wandern bei jungen Leuten wieder voll im Trend. Dazu kommt, dass sich viele ältere Menschen sehr guter Fitness erfreuen dürfen und so auch im fortgeschrittenen Alter ausgedehnte Wanderung ab der Ebenalp geniessen können. Als einer der Höhepunkte dieser Sommersaison durften wir am letzten Donnerstag unseren 10 Mio.-sten Fahrgast feiern!
national_geographig_aescherDiese für uns sehr erfreulichen Gegebenheiten erfordern von unseren Gästen manchmal etwas Geduld. Dies fängt in Wasserauen bereits beim Parkieren an und geht mit Kolonnestehen bei der Ebenalpbahn weiter. Wir versuchen jeweils mit Gratis-Glacé für die Kinder in diese Geduldsprobe etwas Erfreuliches einzubringen. Dennoch gibt es immer wieder Gäste, die ihrer Ungeduld Ausdruck geben und bei uns reklamieren oder uns den Rücken zuwenden. Dies umso mehr, wenn Gleitschirmpiloten mit strammen Schritt an der Kolonne vorbeiziehen und sich am rechten Rand des Eingangs schnellen Zugang zur Bahn verschaffen. Die Tatsache, dass die meisten Gleitschirmpiloten im Besitze einen gültigen Billetts sind, verleiten verständlicherweise auch etwas dazu. Dennoch ist es nicht so, dass wir hinter der Kasse mit halbvollen Kabinen hoch fahren und so nicht die ganze Förderkapazität der Ebenalpbahn nutzen. Tatsache ist einfach, dass die Kapazität der Bahn an solchen Tagen nicht ausreicht und wir somit auf die Geduld und das Verständnis aller Gäste angewiesen sind.


Wir von der Ebenalpbahn bitten dich, die Gleitschirmszene über die Flugschulen darauf hinzuweisen, dass auch die Gleitschirmpiloten, trotz bereits gelösten Billett, in der Warteschlange hinten anstehen müssen. Ansonsten brüskieren wir die anderen Gästesegmente.
An dieser Stelle ist es mir ein grosses Anliegen darauf hinzuweisen, dass die Gleitschirm- und Deltapiloten bei uns jederzeit sehr willkommen sind. Wir schätzen es sehr, dass wir euch alle zu unserer treuen Stammkundschaft zählen dürfen. Wir versuchen immer wieder euch entgegenzukommen, dürfen dabei aber wie gesagt die anderen Gästesegmente nicht ausser Acht lassen.

Herzlichen Dank für das Verständnis aller Pilotinnen und Piloten und wir wünschen euch noch ganz viele tolle Flugstunden ab der Ebenalp.

Liebe Grüsse, Mario

 

Modellfliegen vs. Gleitschirmfliegen am Hohen Kasten

Sicherheit am Hoher Kasten,

Ich ( Peter Kaufman ) möchte mit diesem Schreiben darum bitten, und dass ist wirklich eine Bitte im Sinne der Sicherheit, dass Sie ihr Flugschüler oder andere Gleitschirmpiloten auf folgende Erkenntnisse aufmerksam machen. Ich selber und einige meiner Kollegen fliegen mit unseren Modellseglern, sporadisch wenn es die Situation (Wolkenbasis, Thermik und Wind) erlaubt, auf dem Kamor, neben dem Hohen Kasten. Meistens bleiben wir seitens der Gleitschirmpiloten unbehelligt, was an sich sehr gut ist.

Leider gibt es auch solche (wirklich wenige), die, wenn Sie sehen, dass wir mit unseren Seglern einen Thermikschlauch erwischt haben, direkt auf diesen zusteuern und sich voller „Tatendrang“ in den Modellseglerpulk mischen.

Ich möchte hiermit auf einige sehr spezifische Modelltechnische Dinge aufmerksam machen, die eigentlich jeder Gleitschirmpilot wissen müsste. Modellsegler am Hang sind zwischen 3-12kg schwer und in der Regel mit 70-250km/h unterwegs. Zudem fliegt der Modellpilot immer im Sichtbereich, d.h. er fliegt in ca. einem Umkreis von 700m um seine Person. Aufgrund der relativ hohen Geschwindigkeit absolviert so ein Modell eine beutend grösser Strecke in kurzer Zeit. Des Weiteren können solche Modelle in der Luft nicht stehenbleiben und ähnlich wie ein Gleitschirm in der Thermik gerade hochsteigen. Das bedeutet nun, dass wir permanent in einem Schlauch mit grosser Geschwindigkeit unterwegs sind. Wenn man sich nun die Geschwindigkeit und die Masse eines solchen Modelles betrachtet, dann würde mir dies als Gleitschirmpilot echt Angst einjagen.

Ich selber habe schon einige Male unten an der Kastenbahn diverse Gleitschirmpiloten auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und musste mit Entsetzen feststellen, dass Sie sich der Gefahr überhaupt nicht bewusst sind…..sowas macht mir noch mehr Angst!

Ich bitte Sie daher, im Sinne der Sicherheit, ihre Kollegen dahingehend zu instruieren, dass Sie sich für ihre eigene Sicherheit Modellsegelflugzeugen nicht nähern sollen. Wenn ich nun den Sattel zwischen Kamor und Kasten betrachte, muss ich feststellen, dass es bei gutem Wetter überall Thermik hat. Das heisst, der Gleitschirmpilot kann sich problemlos am Kasten hocharbeiten…wir müssen vor dem Kamor bleiben, da wir unsere Flieger ansonsten aus den Augen verlieren.

Im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit wäre ich ihnen sehr dankbar, wenn sie diese Gefahr auf Ihre Website unter Gefahren einfügen würden.

Mitgliederliste aktualisiert

Liste_SymbolbildDank des feuchtlabilen Wetter’s hat die FGA Mitgliederliste wieder mal einen Refresh bekommen. Auch deshalb, weil der Club in der letzen Zeit einigen Zuwachs an Mitgliedern erfahren hat. Zugang haben alle Mitglieder mit dem ihnen zugestellten Passwort – hast du keines oder weisst du es nicht mehr, kannst du dich via Kontaktformular melden. Die Liste ist auch deshalb sehr nützlich, weil z.B. in der FGA Chatgruppe einige Flieger sich nicht mit Klarnamen zu erkennen geben. Das sich hinter dem CheChe der Rolf (Kampfklasse Halbschwergewicht) versteckt, war auch dem Autor lange nicht klar.
Seit der Generalversammlung sind neu Fabienne Dintheer, Markus Weiss, Raphael Ernst; Louis Sutter, Moritz & Christain Wick, Beat Rüegg, Irene Buchmann, Ueli Bodenmann, Guido Calzavara, Sarah Kuster und Christoph Fehr dem Gleitschirmclub im Alpstein beigetreten. Nochmals ein herzliches Willkommen!
Im passwortgeschützten Bereich finden sich auch immer die aktuellsten Protokolle von den Vorstandssitzungen & Hauptversammlungen.

Du bist und fliegst auch oft im Alpstein, möchtest das Fluggebiet unterstützen und am Clubleben teilhaben? Nicht’s leichter als das; Online Formular ausfüllen und du wirst nach kurzer Zeit von uns hören…

Tools zum Strecken- & Wettkampffliegen

Hallo Zusammen
Ich möchte mich herzlich für das zahlreiche Erscheinen bedanken. Wie versprochen anbei noch einige Links zu den erwähnten Seiten.

Wetter für die Ostschweiz: http://flugwetter.abgeflogen.info/
Streckenplanung und Wegpunkte Download: https://xcplanner.appspot.com/
Das selbe noch einmal, etwas ausführlicher, dafür etwas komplizierter: http://berndgassner.de/
Luftraumdaten aktuell zum Download: http://airspace.xcontest.org/
DABS für die Schweiz: https://www.skybriefing.com/portal/de/
Segelflugkarte: https://map.geo.admin.ch/
XCsoar, Startseite: https://www.xcsoar.org/
PWC Seite, sehr empfehlenswert, das PWC TV: http://www.pwca.org/

Wer irgend eine Frage hat, darf sich gerne per Mail bei mir melden. Nun freuen wir uns auf eine gelungene Clubmeisterschaft und natürlich auf super Bedingungen fürs OGO.

Grüsse Dani

OGO Durchführungsentscheid

Für OGO Wochenende werden wir an dieser Stelle hier laufend informieren. Anmeldungen nehmen wir gerne online oder direkt vor Ort entgegen. Alle weiteren Info’s unter der Rubrik Sport.

Entscheid für den Samstag & Sonntag 28./29 Mai 2016: ABGESAGT

😟 Das OGO ist aufgrund der sehr unsicheren Wetterlage abgesagt. Martin Scheel ist mit uns einig, dass am Samstag die Bewölkung zu grossflächig und mit Niederschlag immer wieder zu rechnen ist. Zudem ist der Wind in der Höhe aus SW mässig bis stark und die Föhntendez nicht zu verachten ist. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Vom Wetter am Sonntag fangen wir erst gar nicht an.

Gruess Philipp & das Helferteam

Clubmeisterschaft FGA im Prättigau

Än super Aalass isches gse, d‘ FGA macht vorwärts. Min Vorflüüger Schwalbä hät mi scho schnell abhänkt.

Wir treffen uns im kleinen Bergrestaurant bei der Bergstation Fanaserberg. Leider zieht heute die geschätzte Wirtin exakt Ihren Freitag ein, obwohl es ja heute Samstag ist… Wir kramen unsere Eingeklemmten aus dem Rucksack hervor und geniessen die super Aussicht vom Balkon des geschlossenen Restaurants. Melchior hat sogar einen Kafi in einer Flasche mitbugsiert.
Dann huscht Schwalbe mit seinem riesigen Nova-Sack um die Hütte. Hab’s gerade noch im äussersten Augenwinkel mitbekommen.  „Halt“ ruf ich entsetzt, Schwalbä wart, i chommä au…

Alle Flüge ab Fanas am 21. Mai

Wir stapfen den steilen Hang hinauf in Richtung Sasauna, ich kann mich an einen November – Samstag im letzten Jahr  erinnern, Schwalbe sagte damals, das ist mein erster hyke and fly !!!  Wir kämpften uns damals auf halbe Starthöhe, heute begnügten wir uns mit der Viertelshöhe.

Obwohl wir schon recht früh an unserem unkonventionellen Startplatz angekommen sind, obwohl wir uns ‚ganz cool‘ auf  unsere Startvorbereitungen konzentrierten, spürte ich bei Schwalbä einen grossen Drang fürs Vorwärts machen. Ja klar, Albert will einen 9 Stunden – Flug hinlegen, die hochgerechnete Landezeit wäre dann etwa 19.00 Uhr, zu dieser Zeit sitze  ich wohl längst zusammen mit meiner lieben Nelly am Tischgrill…
Schwalbe startet, er peilt die erste Thermik an, es geht nicht recht hoch, zehn Minuten später hängt er aber schon am Sasauna – Gipfel. Meine Kollegen starten einen Stock höher und fliegen über mich weg.  Das ist auch die Initialzündung für meinen sofortigen Start. Juhui, in Fanas hat‘s mal Aufwind, als chronischer Schlechtstarter krieg ich meinen Lumpen gleich hoch,  beim ersten Versuch geht’s in die Luft. Bin vorerst schon mal glücklich.

Den Einstieg erwisch ich unerwartet gut und kann mich schon bald auf Sasauna-Höhe einpegeln. Das war aber vorerst wohl das höchste aller Gefühle, denn einige Minuten später holten mich meine FGA – Kollegen schon bald ein. Dass wir den Top im blauen Himmel erreicht haben, mussten wir nach einigen Minuten zur Kenntnis nehmen. Die Ersten machten sich auf zur ersten Talquerung, los, sofort hinten nach, dachte ich mir. Nun hatte ich Zeit, ein paar gezielte Fötteli fürs Album zu erstellen. Othmar stand als aktiver Statist in der Luft zur Verfügung.

Das sich schon bald mein grosser Abstieg anbahnte, glaubte ich nicht im schlimmsten Traum zu erleben. Ja klar, meine frühere Besonnenheit wurde durch fahrlässigen Übermut abgelöst, die Straffe folgte sofort. Nach eins zwei weiteren Fehlentscheidungen durfte ich den Rückflug nach Schiers antreten.  Nach knapp 1,5 Stunden war mein ,Superflug‘ im grössten Fliegereldorado schon beendet. Sowas krieg ich jeden Tag sogar auf dem verhassten Kronberg hin, schoss es mir durch den durchwühlten Kopf. Beim Landeanflug konnte ich einmal mehr den abfahrenden Zug in meine Kamera einpacken. Nicht so schlimm, ja, ja Stundentakt..

Meine Kollegen informierte ich umgehend betreffend meines ärgerlichen Absaufers, es blieb mir dann genügend Zeit, um meine Rückreise ins Detail zu planen. Zu meinem Trost gesellte sich in der letzten Sekunde Raffi zu mir. Die Rückfahrt verkürzte sich deshalb immens, wir konnten in unseren früheren fliegerischen Heldentaten umherkramen. Immerhin ein kleiner Trost für das heutige Nichtgelingen. Zudem war‘s ganz lustig und ich musste dann nach der Verabschiedung von Raffi die  Weiterreise ab Oberriet alleine zurücklegen. Die ÖV in der Schweiz sind absolute Spitze.

Habs dann gerade noch geschafft. Kurz vor dem Sonnenuntergang konnte ich vom Kronberg starten. Mit viel Schwein konnte ich den letzten Schlauch ausdrehen. Das war dringend nötig für meinen inneren Frieden und die Ordnung in meinem Bauch und Kopf. Dass in der Gartenbeiz des Kronbergs ein Innerschwiizer Chörli Ihren herzzerschmetternden Song gen Himmel schickte, stellte  mich wieder auf die Beine.

Das war ein spannender Tag. Vielen Dank an Dani für die Initiative, vielen Dank an meine geschätzten Fliegerkollegen, sowas sollten wir baldmäglichst wiederholen.

Gruss Tömi